VDU-News

Neues vom Verband Deutscher Ubootfahrer
  1. Klaus MattesAm 25.10. ist unser geschätzter und beliebter Kamerad Klaus Mattes im Alter von 82 Jahren verstorben. Klaus ist friedlich zuhause im Beisein seiner lieben Frau Cobi eingeschlafen.

    Wir werden Klaus, der jahrzehntelang die Kameradschaft der Seehundfahrer im VDU geführt hat und stets ein kompetenter Fachmann in allen Bereichen unserer Ubootwaffe war, in guter Erinnerung bewahren.

    Möge unser lieber Klaus in Frieden ruhen!

    KptzS a.D. Michael Setzer
    Präsiden Verband Deutscher Ubootfahrer e.V. (VDU)

  2. Bei bestem Wetter boten die 50 Musikerinnen und Musiker der Marine unter der Leitung von Kapitänleutnant Inga Hilsberg am 11. August 2022 ein buntes Programm quer durch verschiedene Musikrichtungen. Südamerikanische Klänge waren ebenso dabei wie der „Wellerman“, ein Medley von ABBA und auch der „Gruß an Kiel“ fehlte nicht. Mit Leidenschaft und spürbarer Freude nahmen die „Musiksoldaten“ das Publikum mit auf eine tolle Reise, die mit dem Lied „Bis zum nächsten mal“ von Roland Kaiser endete und alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Titel wahr werden soll und man sich im nächsten Jahr wieder hier zusammenfindet.

    Die anwesenden Gäste waren sämtlich begeistert und verabschiedeten das Marinemusikkorps mit stehenden Ovationen und viel Applaus. Die Begeisterung zeigte sich auch in den aufgestellten Spendenboxen. Rund 2.500 € kamen für die Arbeit des Volksbundes und der Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort zusammen, die für die Erhaltung des Ehrenmals verwendet werden.

    Quelle: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Schleswig-Holstein

    Lesen Sie den vollständigen Bericht auf der Website des Landesverband Schleswig-Holstein des Volksbundes

  3. Ein gelungenes Nationales Ubootfahrertreffen mit internationalen Gästen!

    Wir haben nach dem Treffen von den Teilnehmern viel Lob und positive Kommentare über diese gelungene Veranstaltung in der Pfalz bekommen. Wie möchten deshalb auch allen Kameradinnen und Kameraden, die nicht teilgenommen haben, ausführlich über diese schönen Tage informieren und sie ermuntern, am nächsten Treffen wieder das Beisammensein in der Gemeinschaft der Ubootfahrer zu suchen und zu genießen.

    Der Bericht über das Treffen wurde in der Ausgabe 294 der VDU-Verbandszeitschrift AUFTAUCHEN! veröffentlicht und ist auch auf der VDU-Website aufrufbar.

  4. Karlskrona ist die Metropole der schwedischen Ubootfahrer. Hier ist der Stützpunkt des Ubootgeschwaders, der Ubootschule und zahlreicher Einrichtungen der Marine. Die Kleinstadt ist intensiv maritim geprägt und besitzt ein Marinemuseum rund um die Uboote NEPTUN und HAJEN. Der schwedische Ubootfahrerverband hat hier vom 22. Bis zum 26. Mai das diesjährige internationale Ubootfahrertreffen organisiert und Kameraden aus aller Welt dazu eingeladen. Unter der Bezeichnung 57. ISC (International Submariners Congress) trafen sich hier rund 160 Ubootfahrer aus 15 Nationen.

    Der Bericht von Michael Setzer über das Treffen wurde in der Ausgabe 293 der VDU-Verbandszeitschtift AUFTAUCHEN! veröffentlicht und kann auch auf der Website des VDU aufgerufen werden.

  5. Der Untergang des indonesischen Ubootes KRI NANGGALA 402 am 21. April war gestern Anlass für eine Gedenkveranstaltung am U-Boot-Ehrenmal Möltenort. Der Verband Deutscher Ubootfahrer e.V. (VDU) hatte die Kranzniederlegung im Gedenken an die 53 ums Leben gekommenen indonesischen Ubootfahrer initiiert.
     
    Der Präsident des VDU, Kapitän z.S. a.D. Michael Setzer, betonte in seiner kurzen Ansprache, dass Ubootfahrer über Grenzen hinweg eine enge Gemeinschaft verbindet. Einige der verunglückten indonesischen Soldaten seien ihren deutschen Kameraden durch persönliche Begegnungen bekannt gewesen. So war der Kommandant der NANGGALA, Fregattenkapitän Heri Oktavian, zuletzt von 2017-2019 an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
     
    Aus Berlin war der indonesische Botschafter, Arif Havas Oegroseno, zu der Gedenkfeier angereist, der sich für die große Anteilnahme bedankte. Die Gedenkstunde am U-Boot-Ehrenmal sei bisher die einzige ihrer Art außerhalb seines Heimatlandes Indonesien. Das trübe Wetter während der Gedenkfeier passe zum Anlass, sagte der Botschafter, „die Regentropfen sind wie die Tränen unserer Trauer. Der Verlust der jungen Besatzung schmerzt, sie sind unsere Helden.“
     
    Von deutscher Seite nahmen u.a. der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Christian Bock, der Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, Generalmajor Oliver Kohl, sowie Soldaten des 1. Ubootgeschwaders und der Führungsakademie der Bundeswehr an der Gedenkveranstaltung teil. Darüber hinaus waren auch kleine Delegationen der Wehrtechnischen Dienststelle 71, der Werft Thyssenkrupp Marine Systems, des Deutschen Marinebund e.V. (DMB), des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und des VDU unter den Teilnehmern.
     
    Internationalen Charakter erhielt das gemeinsame Gedenken durch die Beteiligung von Angehörigen des internationalen Admiralstabslehrgangs der Führungsakademie sowie mehrerer italienischer Marineoffiziere, die sich dienstlich in Kiel aufhielten.
     
    Zum Abschluss der Kranzniederlegung spielte ein Trompeter des Marinemusikkops Kiel das Lied „Ich hatt’ einen Kameraden“.
     
    Foto:Der indonesische Botschafter, Arif Havas Oegroseno, undder Präsident des VDU, Kapitän z.S. a.D. Michael Setzer, vor den Kränzen am U-boot-Ehrenmal. Quelle: Karl Schmeink, VDU
     
     

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