• Die Chronik des
    U-Boot-Ehrenmal
    in Möltenort

    Die Rettung
    Bild: Archiv Gemeinde Heikendorf
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    U-Boot-Ehrenmal
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    Bild: Archiv Gemeinde Heikendorf
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    Die Rettung
    Bild: Archiv Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort
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    Die Rettung
    Bild: Archiv Gemeinde Heikendorf

Die Rettung des Ehrenmals

Das Jahr 1951 begann mit einer erfreulichen Überraschung: Die Goldenen Bücher wurden wiedergefunden!

Eine Umfrage bei ehemaligen Offizieren der Ubootwaffe hatte ergeben, dass der Ehrenmalwärter von Möltenort diese Bücher kurz vor dem Einmarsch der Engländer in Kiel zur Kommandantur gebracht und diese sie dem Chef der 5. Flottille übergeben hatte. Von ihm erhielt der Adjutant Weisung, die Bücher in Sicherheit zu bringen. Zwei Offiziere vergruben sie dann im Garten des Offiziersheims in der Wik. Dort wurden sie nach längerem Suchen wiedergefunden.

Die Rettung des Ehrenmals vor dem Verfall und seine Wiederherstellung ist entscheidend dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu verdanken. Wie berichtet, nahm diese 1946 die erste Bestandsaufnahme vor, sorgte in den folgenden Jahren für seine Sicherung und nahm ab 1951 die nötigen Reparaturen, Verbesserungen und Erweiterungen vor. Diese Feststellung soll nicht die 1950 einsetzenden Bemühungen der Gemeinde Heikendorf und die Hilfe anderer Behörden abwerten. Eine U-Boot-Kameradschaft gab es damals noch nicht.

Im Jahre 1952 schlug Tischler nach einem erneuten Besuch des Ehrenmals dem Volksbund vor, dieses nun zügig instand zu setzen und erreichte Zustimmung und Mittelbereitstellungen, die sich in den kommenden Jahren steigerten. Das für die Säule vorgesehene Uboot-Kriegsabzeichen wurde in München gegossen und Ende 1955 konnte Tischler der Bundesgeschäftsstelle nach Kassel berichten: "Nach Ihrem Vorschlag werden wir auf den Flottillensteinen die Verluste der im 1. Weltkrieg beteiligten Flottillen und die Uboot-Verluste des 2. Weltkrieges, in gebietsmäßiger Anordnung, inschriftlich verewigen."

Die Goldenen Bücher. Foto: Archiv Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

An anderer Stelle: "Die Namen der Uboot-Toten des 2. Weltkrieges stehen uns heute noch nicht zur Verfügung. Dieses wird in etwa zwei Jahren der Fall sein. Bei der hohen Zahl wird nur Buchdruck in Frage kommen." Die Idee der Bronzetafeln war noch nicht geboren.

Im Jahre 1956 wurde die Ubootkameradschaft Kiel neu gegründet. Im Jahre 1956 beschloss die Kameradschaft aus Anlass eines Marine-Treffens am U-Boot-Ehrenmal einen Kranz niederzulegen. Dieser Beschluss setzte aber voraus, dass erst einmal der größte Unrat vor und um das Ehrenmal herum beseitigt wurde. Dafür waren Arbeitskräfte nötig. Einem Aufruf folgten - mit Hacke, Schaufel, Harke und Besen - 27 Mitglieder der Kameradschaft. Das war der erste Arbeitseinsatz am Ehrenmal. Ihm sind viele gefolgt. Man traf sich an jedem zweiten Sonnabend bis zum Einbruch der kalten Jahreszeit.

  • Der erste Arbeitseinsatz der UK Kiel am Ehrenmal
    Foto: Schäle UK Kiel

  • Das Ehrenmal im Jahre 1956

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