Panorama 1

Die Umwidmung des Ehrenmals im Jahre 2000

Eine Gedenkstätte für alle auf See gebliebenen deutschen Ubootfahrer

Schon seit vielen Jahren (seit 1983) ist es der Wunsch der Ubootflottille, dass im Ehrenmal eine Tafel für die in Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen Ubootfahrer der Budesmarine/Deutschen Marine angebracht wird. Nach vielen Gesprächen und ausführlichem Schriftwechsel in den zurückliegenden Jahren mit den verschiedenen Entscheidungsträgern, hat die Stiftung sich 1999 erneut dem Anliegen, einen Gedenkstein für die Toten von "U-Hai" am U-Boot-Ehrenmal aufzustellen, angenommen und die Aufstellung einstimmig beschlossen. Der Inspekteur der Marine hat diese Entscheidung mit Schreiben vorn 22. April 1999 sehr begrüßt, da sie auch dem Wunsch der Ubootfahrer in der Marine entgegenkommt, aller Angehöriger der Ubootwaffe, die ihr Leben auf See ließen, am Ehrenmal zu gedenken. Gleichzeitig hat der Inspekteur der Marine die Stiftung gebeten, mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu prüfen, ob das Ehrenmal. mit einer Widmung versehen werden kann, die alle Ubootfahrer Deutscher Marinen einschließt. Im Februar 2000 haben die Stiftungsgremien diesen Vorschlag einstimmig befürwortet und dem VDK Vorschläge für die Umwidmung unterbreitet. Bereits am 23. März 2000 wurden mit den Vertretern des VDK in Möltenort Einvernehmen über die von der Stiftung vorgeschlagene Umwidmung - Einbeziehung der deutschen Marine - erzielt. Im September 2000 wurde die vorhandene Bronzetafel im Rundgang mit der Widmung

Zum Gedenken aller Toten der U-Boot-Waffe beider Weltkriege 1914 - 1918 und 1939 - 1945

durch eine neue Bronzetafel mit folgender Inschrift ersetzt:

ehrendes gedenken

tafel nord1In der nördlichen Ehrenhalle wurde eine Bronzetafel angebracht.

Die drei Boote sind im Halbrelief auf der Bronzetafel abgebildet. Am Tag vor dem Volkstrauertag, am 18. November 2000, wurden die Tafeln unter großer Beteiligung der U-Bootflottille aus Eckernförde eingeweiht.

Somit ist das U-Boot-Ehrenmal nun auch zur Gedenkstätte für die heutigen Ubootfahrer geworden, so dass auch damit die innere Verbundenheit der Deutschen Marine zum Ehrenmal hergestellt wird.

In den Stiftungsgremien und am U-Boot-Ehrenmal sind die heutigen Ubootfahrer schon seit einigen Jahren tätig, so dass es endlich an der Zeit war, auch diesen letzten Schritt gemeinsam mit allen Beteiligten zu vollziehen.

Drucken E-Mail

Panorama 2

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Diese Seite bindet u.a auch Google- und YouTube-Dienste ein. Lesen Sie bitte unsere Datenschutzhinweise gemäß DSGVO.
Datenschutzhinweise OK