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Erneuerung und Erweiterung bis 1984 - Die Wiedereinweihung 1970...

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Einweihungsfeier - Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

In Anwesenheit von mehr als 2000 ehemaligen Ubootfahrern, Hinterbliebenen und Gästen wurde am 27. September 1970 das U-Boot-Ehrenmal Möltenort wieder eingeweiht.

Auf dem weiten Platz vor den Ehrenhallen wehten die Fahnen der Bundesrepublik Deutschland, Schleswig-Holsteins und des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge auf Halbmast.

So wie 1938 Uboote einer neuerstandenen Ubootwaffe vor dem Ehrenmal Aufstellung genommen hatten, so stand diesmal ein Uboot der Bundesmarine vor der Möltenorter Schanze.

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Der Umgang am Tage der Einweihung
Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

In Umgang des Ehrenmals konnte man zum ersten Male auf 84 Bronzetafeln die Namen der im 2. Weltkrieg gebliebenen Uboot-Männer sehen.

Die Feierstunde wurde mit dem Choral "Ich bete an die Macht der Liebe" eingeleitet.

Dann sprach Pastor Dr. Rudolf Strauß, Celle, der im Kriege den Bruder bei der U-Boot-Waffe verloren hatte. Seine Ansprache gipfelte in dem Satz: "Heute, hier und jetzt sind wir alle gefragt, alles zu tun, damit der Friede unter uns und in uns erhalten bleibt."

Der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Dekan a.D. Walter Trepte, betonte, was an einer Gedenkstätte Gefallener erstes Anliegen sein muss: "Wenn das Leben nicht wieder gewaltsam zerrinnen soll, muß Frieden unter den Menschen sein, müssen sich alle über den zahllosen Gräbern auf der Erde wie auf dem Meeresgrund die Hände geben zum Bau einer neuen Welt." Dann folgten Totenehrung und Kranzniederlegungen, ein Bootsmann der Bundesmarine blies dazu auf der Trompete das "Lied vom guten Kameraden".

Nach der Feierstunde begann im Umgang das große Suchen nach den Namen der gefallenen Angehörigen. Der Boden vor den Bronzetafeln war von den Angehörigen der Gefallenen und den überlebenden Kameraden mit Kränzen, Blumen und Gestecken geschmückt. Man spürte die Trauer aller Teilnehmer und sah auf ihren Gesichtern die Ergriffenheit und viele Tränen. Erst nach Stunden leerte sich der Umgang. Auch am nächsten Tag sah man noch viele Angehörige vor den Tafeln.

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